Montag, 11.03.2013 17:03

Wir stellen vor: Markus Klaura


Architekt Mag. Markus Klaura ist geschäftsführender Gesellschafter des erfolgreichen Architekturbüros Klaura, Kaden + Partner ZT GmbH. 

Sein Unternehmen ging im Jahr 2007 als Sieger aus dem  ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für den Turm am Pyramidenkogel hervor und wurde Ende des Jahres 2011 mit der Generalplanung beauftragt. Diese Herausforderung beinhaltet große, zahlreiche und vor allem spannende Gebiete: angefangen von Architektur, Planungs- und Baustellenkoordination, über Elektro, Heizung-Lüftung-Sanitär Planungsarbeiten, Brandschutz bis hin zur örtlichen Bauaufsicht. Die Planung und das Geschehen auf der Baustelle obliegen ganz der Verantwortung des staatlich befugten und beeideten Ziviltechnikers. Mag. Klaura schätzt es, dass er sich bei diesem herausfordernden Projekt auf sein eingespieltes Team stützen kann. 

 

Am stärksten beeindruckt ist Klaura selbst von der sinnlichen Ausstrahlung der Gebäudeskulptur, die Dietmar Kaden als Idee eingebracht hat. „Die stärkste Herausforderung ist es, die hochgesteckten Anforderungen im gekürzten Budget unterzubringen und dabei die philosophische und künstlerische Reinheit gegen unzählige gut gemeinte Ratschläge zu verteidigen“, so der 50-jährige Architekt, dem das Projekt sichtlich sehr ans Herz gewachsen ist. 

 

Stolz ist der Klagenfurter besonders auf den Gewinn des Wettbewerbes im Jahr 2007, den Klaura + Kaden gemeinsam mit dem Statiker Markus Lackner, dem Künstler Hanno Kautz und seinem Partner Erich Laure gegen eine starke Konkurrenz erzielt hat. Dieser verdiente Erfolg bescherte ihnen hohen Respekt in der Fachwelt der Architektur. 

 

Klaura erinnert sich aus seiner Kindheit, dass sich der elterliche Holzbaubetrieb bereits an der Montage der Nottreppe am alten Pyramidenkogel beteiligt hat. Wer hätte geahnt, dass ein paar Jahrzehnte später, er einer der Gründer des neuen spektakulären Aussichtsturmes sein würde? 

 

Die Sprengung des alten Turmes hat er natürlich als Baustellenverantwortlicher mit Spannung verfolgt und war deutlich erleichtert, dass nach intensiver Vorbereitung alles reibungslos verlaufen ist. 

 

Beenden Sie folgende Sätze: 

 

Wenn der Turm fertig ist, werde ich mich neuen Herausforderungen stellen. 

 

Dieses Projekt ist ein ganz besonderes, weil es unser schönes Land auf hohem Niveau international präsentiert. 

 

Der Bau des neuen Turmes ist für mich eine besondere Herausforderung, weil ich in meiner geliebten Heimat eine große Aufgabe übernehmen durfte. 

 

Nach der Eröffnung des neuen Turmes werde ich mir hoffentlich ein paar Tage Ruhe gönnen können. 

 

Besonders anstrengend und nervend ist bis jetzt, dass man oft gegen Windmühlen kämpft. 

 

Hatten Sie bis jetzt irgendein Schlüsselerlebnis, ist etwas Kurioses bzw. Besonderes im Zuge dieses Projektes geschehen? 

Die Erfahrung, dass das Projekt eine besondere positive Ausstrahlung besitzt, sodass das Projekt selbst zum besten Marketingspezialisten in eigener Sache geworden ist.